NEIN ZU KRAFTWERK IN WELTERBEREGION!
HOCHWASSERSCHUTZ
&
FLUSSRENATURISIERUNG
HABEN
NICHTS
MIT DEM GEPLANTEN KRAFTWERKSNEUBAU IN GOISERN ZU TUN!
Die sei Monaten verbreiteten Ungereimtheiten die in allen möglichen Medien zu lesen waren ließen bei der uninformierten Goiserer Bevölkerung den Eindruck entstehen, dass der von der EnergieAG geplante Kraftwerksneubau in der Goiserer Traun Vorteile für den Ort brächte und daher von den derzeitigen Gemeindevertretern befürwortet wird.
Während der letzten Planungsjahre haben wir uns ausreichend über alle Fakten, Möglichkeiten und Folgen informiert und konnten keine der angeblichen „Vorteile“ erkennen, aber jede Menge Nachteile!
NACHTEILE UND SCHÄDEN DIE NOCH DIE NÄCHSTEN GENERATIONEN ZU TRAGEN HÄTTEN
KURZFRISTIG (2-3 Jahre):
°BAULÄRM – im ganzen Tal zu hören, Beeinträchtigung für die Bürger und Ruhe
suchende Touristen
°SCHWERVERKEHR DURCH GOISERN
°VERSCHMUTZTE UND ÜBERLASTETE STRASSEN
°UNBRAUCHBARE NAHERHOLUNGSGEBIETE VON DER GOISERER
BRÜCKE BIS ZUR MÜHLAU FLUSSABWÄRTS
°VERZÖGERUNG DES HOCHWASSERSCHUTZES UND DER
FLUSSRENATURISIERUG
°TOURISTEN WERDEN IN DER BAUZEIT WEGBLEIBEN
°SCHLAMM UND LÄRM WERDEN DIE FAUNA IM UND AM FLUSS
BEEINTRÄCHTIGEN
LANGFRISTIG:
°BEEINTRÄCHTIGUNG DES FLUSSKONTINUUMS FÜR
WASSERLEBEWESEN DURCH TURBINEN UND ERWÄRMUNG
°ZERSTÖRUNG DER FLUSSLANDSCHAFT DURCH KW-BAUWERK
UND DAMM, GEKRÖNT VON 3 M DICKER GUMMI-WURST
°VERLUST DER NATÜRLICHEN BADE-UND LAGERFEUERPLÄTZE IM
BEREICH DER KUNSTMÜHLWIESE UND OBERHALB DES KWs
°LIEGENSCHAFTEN IM BEREICH DES GEPLANTEN KWS SIND
BEREITS JETZT UNVERKÄUFLICH UND ERFAHREN EINE
DRASTISCHE WERTMINDERUNG
°NACHHALTIGE SCHÄDIGUNG FÜR DEN TOURISMUS UND RUFSCHÄDIGUNG
°VERHÖHNUNG DES BEGRIFFES “WELTERBEREGION – AUS
“GOISERN AM HALLSTÄTTERSEE“ WIRD „GOISERN AM
KRAFTWERK“
°DIE LETZTE FREIE FLIESSSTRECKE DER TRAUN ZWISCHEN
HALLSTÄTTERSEE UND TRAUNSEE WIRD ABGEWÜRGT
°DIE IMMENSEN KOSTEN FÜR DIE FLUSSRENATURISIERUNG WERDEN AD
ABSURDUM GEFÜHRT-DIE HAUPTSCHLAGADER WIRD ABSICHTLICH
VERSTOPFT UND DANN EIN TEURER BYPASS GELEGT!
Der nur bei ausreichender Wasserführung (kann unter 6 M/J sein) gewonnene Strom wird beim derzeitigen Stromverbrauchsverhalten der Industrie und der Bürger (weitere unnütze Shoppingcenter sind in Planung) in rund 3 Jahren auch nicht mehr ausreichen; in Niedrigwasserzeiten muss die fehlende Menge ohnehin fossil ersetzt werden. Somit sind die Argumente, dass ein Ja zum KW einerseits die Versorgung sichert und andererseits der weltweiten Klimaerwärmung vorbeugt, ABSOLUT NICHTIG! Wir wollen, dass Stromsparen nachhaltig gefördert und möglich wird!
Die EU-WASSERRAHMENRICHTLINIEN schreiben eine Errichtung des natürlichen Hochwasserschutzes einhergehenden mit einer Flussrenaturisierung vor, die zu 85% gefördert wird (die restlichen 15 % lassen sich durch anderweitige Förderungen abdecken). Der Bau eines KWs in genau diesem Gebiet ist abartig!
SOMIT HAT GOISERN, DIE WELTERBEREGION GOISERETAL UND SEINE LEBEWESEN NUR NACHTEILE, FALLS DIESES KRAFTWERK IN DIE TRAUN GEBAUT WIRD!
WAS KÖNNEN SIE TUN:
Informieren bei der Bürgerinitiative, beim Naturschutz, bei der Universität für
Bodenkultur in Wien
Beschwerde einreichen bei Bürgermeister, Naturschutz, Landeshauptmann,
bei der Universität für Bodenkultur, bei der EU
Leserbriefe schreiben und mit andern Leuten darüber diskutieren
Wir müssen also nicht für all diese Irrtümer das letzte Stück freifließender Traun zwischen Hallstättersee und Traunsee verscherbeln und, für vielleicht 3 Jahre Strom, die Natur in unserem schönen Tal auf Jahrhunderte verschandeln!